Iran-Krieg verändert Tourismussommer 2026

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Der Iran-Konflikt hat kurz nach seinem Beginn bereits erste Auswirkungen auf die Buchungsnachfrage bei TUI Deutschland gezeigt. Während die Gesamtnachfrage für den Sommerurlaub 2026 laut TUI-Deutschland-Chef Benjamin Jacobi stabil bleibt, zeichnen sich Verschiebungen in den bevorzugten Reisezielen ab.

Profiteure dieser Entwicklung sind vor allem das westliche Mittelmeer und die Kanarischen Inseln, wo Jacobi zufolge mit einem Preisanstieg zu rechnen ist. Ein Rückgang der Nachfrage ist hingegen für das bisher sehr beliebte Reiseziel Ägypten zu beobachten. Besonders gut gebucht sind derzeit Griechenland, die deutsche Nordseeküste und die Türkei, wobei die türkische Riviera hohe Zuwachsraten verzeichnet.

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In Kroatien sind hingegen noch Kapazitäten verfügbar. Eine Umfrage von TUI zeigt zudem, dass die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) bei der Urlaubsplanung stetig zunimmt. Knapp die Hälfte der Kunden nutzt KI bereits für die Reiseplanung, was zu einem Rückgang des Traffics auf TUI.com führt. Allerdings sind die Suchanfragen auf der TUI-Website qualifizierter, wenn Kunden diese besuchen.

TUI selbst setzt KI unter anderem für die Preisgestaltung, Kapazitätsplanung, den Vertriebsservice und die Angebotserstellung ein. Die aktuelle Situation in der Golfregion erfordert jedoch ein manuelles Krisenmanagement auf Hochtouren. Ein erster Erfolg ist die Organisation der Heimreise einiger Kreuzfahrtgäste aus Dubai mit Emirates.

Quelle: Agenturen